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Der Übergang in die weiterführenden Schulen

 

Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule – Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Viele Eltern stehen genau vor dieser Frage. Hier hilft die Empfehlung der Grundschule.

Auf dem Halbjahreszeugnis der Klasse vier gibt die Grundschule eine begründete Empfehlung, für welche Schulform das Kind geeignet erscheint. Zusätzlich kann noch eine weitere Schulform genannt werden, die für das Kind mit Einschränkung empfohlen werden kann.

 

Doch welche Kriterien legen Grundschullehrerinnen und –lehrer an, wenn sie eine Schulform empfehlen?

Es geht nicht allein um eine Ansammlung von Faktenwissen. Beurteilt werden die Kompetenzstufen, die ein Kind erreichen muss.

Zum Beispiel: Lesekompetenz bedeutet nicht nur, dass ein Kind einen Text lesen kann. Das ist die grundlegende Kompetenz. Es muss den Text auch verstehen können.

Konkret heißt das: Kompetenzstufe 1 erreicht, wer gesuchte Wörter in einem Text erkennen kann.

                              Auf Stufe 2 muss das Kind Sachverhalte aus diesem Text erschließen können.

                    Auf Stufe 3 muss man so gut lesen können, dass selbstständiges Lernen mit Texten 

                    möglich ist.

                              Stufe 4 erreicht schließlich, wer Sachverhalte mehrerer Textpassagen miteinander

                              kombinieren kann.

 

Wichtig für die Beurteilung der Kinder sind aber nicht nur die Kompetenzstufen. Es wird auch geschaut, wie selbstständig das Kind arbeitet. Braucht es jemanden, der ihm die Aufgabe noch einmal erklärt, oder bekommt es das alleine hin? Kann es zum Beispiel mit dem Duden umgehen, oder benutzt es andere Hilfsmittel in Eigeninitiative.

Dazu kommen Beurteilungskriterien wie Ausdauer, Konzentrationsfähigkeit oder Arbeitsgeschwindigkeit. Gelingt es dem Kind, die Aufgaben in angemessener Zeit zu bewältigen? Die endgültige Empfehlung ist dann die Summe vieler Aspekte.

Wenn es um die Wahl der weiterführenden Schule geht, empfehlen wir den Eltern das persönliche Beratungsgespräch durch die Klassenlehrerin wahrzunehmen. Haben Eltern ein anderes Bild von ihrem Kind als die Lehrkräfte, lassen sich unterschiedliche Sichtweisen am besten im Gespräch lösen.

 

Welche Bildungsziele verfolgen nun die einzelnen Schulformen?

An der Hauptschule vermitteln Lehrerinnen und Lehrer eine grundlegende allgemeine Bildung, die insbesondere auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Dort erreichen jedes Jahr rund 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler auch den mittleren Schulabschluss.

Schüler der Realschule erwerben eine erweiterte allgemeine Bildung. Praktische Fähigkeiten werden ebenso gefördert wie das Interesse an theoretischen Zusammenhängen.

Das Gymnasium vermittelt eine vertiefte allgemeine Bildung, die für ein Hochschulstudium notwendig ist, aber auch für eine berufliche Ausbildung qualifiziert.

An der Gesamtschule können Schülerinnen und Schüler ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schulformen alle Abschlüsse aus Haupt- und Realschule sowie Gymnasium erwerben.

 

Für genauere Informationen zu den Abschlüssen und Bildungsgängen der einzelnen Schulformen empfehlen wir den Eltern an den Informationsveranstaltungen der Velberter Schulen teilzunehmen. Darüber hinaus bietet auch der jeweilige Internetauftritt der weiterführenden Schulen Informationen über das Angebot vor Ort. Hier findet man auch die Termine der Informationstage bzw. -abende für zukünftige Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Meistens findet in jeder Schule auch ein Tag der Offenen Tür sowie Schnuppervormittage statt. Bei speziellen Fragen zu bestimmten Schulen sollte man sich direkt mit der weiterführenden Schule in Verbindung setzen. Spezielle Auskünfte erhält man außerdem bei den Informationsveranstaltungen.

 

Wir wünschen Ihnen, dass Sie die richtige Schule für Ihr Kind finden.

In diesem Sinne denken Sie daran:

 

Das Wichtigste ist, dass Kinder Spaß am Lernen haben.

 

 

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Grundschule "Am Baum", Velbert
106926@schule.nrw.de